Sunday, August 26, 2018

[PDF] Download Systematisches Konzipieren mittels Á„hnlichkeitsmethoden am Beispiel von PKW-Karosserien Kostenlos

[PDF] Download Systematisches Konzipieren mittels Á„hnlichkeitsmethoden am Beispiel von PKW-Karosserien Kostenlos [PDF] Download Systematisches Konzipieren mittels Á„hnlichkeitsmethoden am Beispiel von PKW-Karosserien Kostenlos In der Arbeit wird ein Vorgehen zur verbesserten Nutzung des Ähnlichkeitsbegriffs beim methodischenKonstruieren speziell zum Konzipieren erster Entwürfe erarbeitet. Das Ziel besteht darin, möglichst vorBeginn der gestalterischen Phase die technischen Haupteigenschaften von prinzipiellen Lösungenbzw. von einzelnen Lösungsvarianten mit Hilfe von dimensionslosen Kennzahlen physikalischfunktionalzu beschreiben und vergleichend zu bewerten.Bisherige Schwerpunkte in der Anwendung der Ähnlichkeitstheorie beim methodischen Konstruierenliegen in einer Vereinfachung der gestaltenden Phase. Die prinzipielle Phase wird nicht durchgängigunterstützt. Die Betrachtungen wurden hauptsächlich im Hinblick auf eine bessere methodischeUnterstützung der Konzeptphase innerhalb der Entwicklung von PKW-Karosserien durchgeführt.Bislang stehen hierfür keine mit geringem Aufwand nutzbaren Verfahren und Methoden zurVerfügung, die es erlauben in der Frühphase der Entwicklung einer Tragstruktur erste Bewertungenhinsichtlich der Erfüllbarkeit der Anforderungen zu machen.Um die Anwendung der Ähnlichkeitstheorie im Konstruktionsprozess zu verbessern, wurde der Begriffder konstruktiven Ähnlichkeit definiert. Als konstruktive Ähnlichkeit ist ausgehend vom Begriff derphysikalischen Ähnlichkeit ein verallgemeinerter Eigenschaftsvergleich zweier technischer Objekte zuverstehen. Die Anwendung des Begriffs der konstruktiven Ähnlichkeit wurde auf Ebene derKennzahlen in Form von drei Arten dimensionsloser Kennzahlen näher spezifiziert. Diese Kennzahlenbasieren im Aufbau auf den bekannten ähnlichkeitstheoretischen dimensionslosen Kennzahlen.Speziell für die prinzipielle Phase wurde aufbauend darauf ein methodisches Vorgehen entwickelt,welches es ermöglicht vor der ersten detaillierten Ausarbeitung eines gestalterischen Entwurfs anhandvon dimensionslosen Kennzahlen die wesentlichen Funktions- und Konstruktionsgrößenanforderungsgerecht auszulegen und zu optimieren. Das Vorgehen ist in vier Phasen gegliedert.Zu Beginn werden im Rahmen der Aufgabenklärung die zu betrachtenden Produkteigenschaftendefiniert und die dafür verantwortlichen Parameter identifiziert. In der zweiten Phase wird einGrobkonzept für dimensionslose Kennzahlen entwickelt. Einer Einteilung der betrachtetenEigenschaften in charakteristische Ähnlichkeitsklassen folgt die Ausarbeitung einer übergeordnetendimensionslosen Zielfunktion des Systems. Die dritte Phase nutzt ähnlichkeitstheoretische Hilfsmittel,wie z.B. das Aufstellen einer Relevanzliste, um dimensionslose Kennzahlen zur Beschreibung der zuuntersuchenden Eigenschaften des Systems zu ermitteln. Die vierte Phase dient der Analyse undOptimierung der betrachteten funktionalen und konstruktiven Größen im dimensionslosen Raum imRahmen einer Vorauslegung.Das abschließende Fallbeispiel der Auslegung eines PKW-Schwellers zeigt die praktischeAnwendbarkeit der Methode bei der Prinzipfindung und Gestaltung einzelner Funktions- undKonstruktionsgrößen für eine neuartige Bodenstruktur.

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